13.12.2018 – Pressemitteilung anlässlich der Rede des niedersächsischen Kultusministers

Am Donnerstag, den 13. Dezember 2018 hat sich der Kultusminister des Landes Niedersachsen, Grant Henrik Tonne, wie folgt im niedersächsischen Landtag zur Arbeit der Grundschulkolleg*innen geäußert:


„Einige andere Schlussfolgerungen, wie die Deputatsabsenkung an der Grundschule, können anhand der vorliegenden Daten jedoch nicht nachvollzogen werden. Ausweislich der Zahlen überschreiten in Vollzeit beschäftigte Lehrkräfte an Grundschulen ihre Arbeitszeit im Durchschnitt um 9 Minuten. Nimmt man aus dieser Gruppe noch die Schulleitungen heraus, ergibt sich sogar eine Unterschreitung der wöchentlichen Arbeitszeit von 26 Minuten. Inwieweit dieses Ergebnis eine Absenkung des Deputates von einer Unterrichtsstunde rechtfertigen soll, erschließt sich nicht. Das Argument, dass davon auch die besonders belasteten Teilzeitbeschäftigten profitieren, überzeugt ebenfalls nicht. Teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte bestimmen ihr Deputat selbst. Sie würden daher lediglich finanziell profitieren. Im Anbetracht des Lehrkräftemangels an Grundschulen und des nur geringen Nutzens für die stark belasteten Gruppen ist diese Maßnahme nicht vorrangig zu verfolgen.“

Hierzu hat sich der Landesverband Niedersachsen in einer Pressemitteilung geäußert.

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