Ergebnisse der Arbeitszeitkommission

In der letzten Ausgabe der Grundschule aktuell wurde über die Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitszeitkommission sowie den ersten geplanten Vorhaben des Kultusministeriums berichtet. Unter http://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/arbeitserleichterung-fuer-niedersachsens-schulen-musterkonzepte-fuer-schulleitungen-und-lehrkraefte-auf-bildungsserver-veroeffentlicht-173944.html

kann nun das vorläufige „11-Punkte-Entlastungspaket“ eingesehen werden. Für den Primarbereich sind insbesondere die „Vorläufige verpflichtende Aussetzung von Vera 3 und Vera 8“, die Einführung einer „Anlassbezogenen Dokumentation der individuelle Lernentwicklung“, die „Freiwillige beziehungsweise anlassbezogene Fokusevaluation“, die „Verschlankung der Dokumentation beim Übergang von der Grundschule in den Sekundarbereich“ sowie der „Zweijahresturnus statt bisher jährlicher Evaluation“ von Bedeutung. In einem Gespräch mit dem Kultusminister Herrn Tonne machte der Grundschulverband deutlich, dass Maßnahmen zur Arbeitsentlastung sehr begrüßt werden, diese jedoch keinesfalls die bislang qualitativ hochwertige Arbeit der Grundschullehrkräfte beeinträchtigen dürfen. Vielmehr müssten in einigen Bereichen mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um die Aufgaben im Sinne einer gelungenen Begleitung und Unterstützung der Kinder bewältigen zu können.

In einem am 02. April 2019 einberufenen „Runden Tisch“, zu dem auch ein Vertreter des Grundschulverbandes geladen ist, wird der Maßnahmenplan noch einmal diskutiert und evtl. erweitert oder umgestellt.
Neben dem Maßnahmenplan zur Entlastung der Lehrkräfte werden während des „Runden Tisches“ die aktuelle Sachlagen hinsichtlich der Umsetzung der Ergebnisse der Arbeitszeitkommission ebenso wie der Besoldung im Bereich GHR vorgestellt.

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